Spaziergang in die Vergangenheit (37): Die Cholera-Pandemie von 1831/1832

Die zweite Cholera-Pandemie (1831-1832) erreichte Preußen im Frühjahr 1831 und dauerte in Berlin bis zum Februar 1832. Zu diesem Zeitpunkt (1831) gab es das Lützow-Viertel (oder, wie es damals hieß, die Schöneberger Vorstadt) noch nicht. Aber vielleicht war es ja gerade die „asiatische Hydra“ von 1831/1832, die Pate stand bei der Gründung des heutigen Lützow-Viertels, war der Anlass für die Siedlung außerhalb der Stadtmauern … Weiterlesen

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Starke Frauen im Lützow-Viertel: Der Berliner Frauenclub von 1900 (Teil 2)

Der bürgerliche Flügel der Frauenschaft gründete im Jahr 1899 den Berliner Frauenklub von 1900 unter ihrer ersten Vorsitzenden Alice Salomon (1872 – 1948), eine jüdische Sozialreformerin, die von 1902 bis 1906 in Berlin Nationalökonomie studierte. Der Frauenklub sollte ein Treffpunkt vor allem für berufstätige Frauen der bürgerlichen Mittelschicht, wie Lehrerinnen, Angestellte, Ärztinnen, Künstlerinnen usw. sein. Der Frauenklub von 1900 grenzte sich mit dieser Zielsetzung … Weiterlesen

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Spaziergang in die Vergangenheit (36): Gibt es die Königsstadt heute noch?

Eigentümer*innen von Wohnungen und Häusern kennen ihn, den Grundbuchauszug ihrer Immobilie, nicht zuletzt deswegen, weil sie neuerdings dafür eine neu berechnete Grundsteuer bezahlen. Was ist aber mit historischen Grundbüchern, sagen wir mal um 1900? Die früheren Besitzer der Immobilie sind längst tot, das Haus gibt es möglicherweise auch schon nicht mehr, die Schulden sind abbezahlt, und selbst die Geldgeber mögen schon nicht mehr existieren. Wie kommt man an einen Grundbuchauszug, Weiterlesen

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