Jüdische Geschichte im Lützow-Viertel (18): Dr. Bernhard Pollack, Blumeshof (Teil 3)

Das älteste der Pollack-Kinder war Joseph Pollack, sein genaues Geburtsdatum (um 1856) und der Geburtsort (vermutlich Breslau) sind bislang nicht belegt. Joseph muss schon früh sein musikalische Genie gezeigt haben: „Es kam vor, daß der alte Franz Liszt bei Aufenthalten in Berlin den jungen Joseph Pollack kommen ließ, um sich auf dem Flügel vorspielen zu lassen“ … Weiterlesen →

... mehr lesen

Der dritte Vortrag der VBK-Art Club Reihe: Was für ein Haus …

Am Montag, den 9. November 2026 um 19:00 Uhr spricht Dr. Benjamin Kuntz, Medizinhistoriker am Museum des Robert-Koch-Instituts Berlin über die Medizinerin Rahel Hirsch (1870–1953), die von 1906 bis 1918 am Schöneberger Ufer 57 (damals 31) wohnte und arbeitete… Weiterlesen →

... mehr lesen

Spaziergang in die Vergangenheit (47): Eine Künstlerkolonie in der Bissingzeile

Als die Bissingzeile noch keinen Namen hatte, sondern nur „Durchgang zur Lützowstraße“ hieß und eben erst (1897) bebaut worden war, zogen der Investor der Anlage, Adolf Gradenwitz (1841-1920) mit seiner Frau Regina und ihren fünf Kindern, darunter die beiden Töchter Dorothea und Berta, in das Haus mit der Adresse Potsdamer Straße 121e. Berta (1879-1947) war zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt, „sie galt als mäßig-begabte Malerin, was ihr jedoch niemand gesagt hatte, weswegen sie glücklich vor sich her pinselte…“. Aber man mag es kaum glauben, dass in den vierzig Jahren zwischen 1897 und 1936 insgesamt 65 Künstlerinnen und Künstler dort wohnten… Weiterlesen →

... mehr lesen